Ein Überblick über
die bekanntesten Dienste

Die zunehmende Verbreitung verschiedenster Social Media Plattformen bieten Unternehmen vielfältige neue Möglichkeiten, unternehmerisch tätig zu werden. Was aber gehört nun alles zu den sozialen Medien und welche unternehmerischen Anwendungsfelder gibt es?

Unter Social Media versteht man Technologien, die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und Inhalte aktiv zu gestalten. Daher verwendet man auch häufig den Begriff „Mitmach-Netz“. Über die statische Information einer Homepage hinaus, kann ein Unternehmen nun in einen Dialog treten. Wo bislang Kunden ausschließlich Empfänger der Werbebotschaft waren, eröffnet sich für Unternehmen ein Kanal, auf dem sie die Meinungen der Kunden direkt entgegen nehmen können.

Klassischerweise verbindet man mit Social Media Freundschaftsdienste wie Facebook, Google+ oder auch Xing. Sie alle basieren auf der Idee, dass zwei Personen miteinander eine Verbindung eingehen, sich also innerhalb des Netzwerks befreunden. Auch Unternehmen können eigene Profilseiten anlegen, um so über Interessantes zu berichten.

Facebook bzw. Google+ Seiten werden daher mittlerweile häufig von Unternehmen im Rahmen des Online-Marketings eingesetzt.

Facebook

Für Unternehmen sind Facebook-Fanpages das wohl bekannteste Instrument im sozialen Netz aktiv zu werden. Neben kurzen Beiträgen können gleichzeitig regelmäßig auch die Produkte und Neuigkeiten des Unternehmens angepriesen werden. Fans der Seite können diese Nachrichten, sogenannte Posts, bestätigen oder über die Kommentarfunktion eigene Gedanken zu der entsprechenden Meldung geben – positiv wie negativ.

Google+

Mitte 2011 ging Google mit seinem eigenen sozialen Netzwerk Google+ an den Start. Auch hier geht es im Prinzip darum Freunde zu identifizieren jedoch bietet Google+ einige unterschiedliche Funktionalitäten. Zum einen ist es möglich seine Freunde bestimmten Kreisen (sog. Circles) zuzuordnen wodurch es auch wesentlich leichter ist Nachricht gezielt an diese oder direkt an die Öffentlichkeit zu richten. Auch die Möglichkeit des Videochat (Hangout) wurde hinglänglich gelobt.

Xing

Während Facebook & Co vornehmlich für den privaten Nutzen konzipiert wurden ist Xing maßgeblich für geschäftliche Kontakte geeignet. Damit eröffnen sich für Unternehmen besondere Möglichkeiten, z.B. im Bereich der Personalrekrutierung oder des Vertriebs. Sein berufliches Netzwerk über Xing auch professionell zu nutzen, kann z.B. bei der Suche nach geeignetem Personal von großem Nutzen sein.

Twitter

Der allseits bekannte Dienst Twitter ist ein Micro-Blogging-Dienst. Mit maximal 140 Zeichen kann man so kurze und prägnante Nachrichten verbreiten. Anders als bei den sozialen Netzwerken basiert Twitter nicht auf einer Art Freundschaft zwischen Autor und Leser. Durch das folgen einer Person wird man über sogenannte Tweets, also Nachrichten, der entsprechenden Person informiert. Die Nachrichten sind gleichzeitig über eine integrierte Suche für jeden lesbar.

Blog

Eine weitere Möglichkeit im Sozialen Netz als Unternehmen aktiv zu sein, sind Weblogs oder auch kurz Blogs. Darunter versteht man Webseiten, auf denen in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Beiträge zu einem bestimmten Thema erscheinen. Es eignet sich daher beispielsweise, um Kunden über Produkt oder allgemeine Neuigkeiten zu informieren. Über die schriftlichen Beiträge hinaus kann ein Blog auch Audio- und Videodateien bereitstellen.

Online-Lexikon bzw. Wiki1

Aber nicht nur in der Kommunikation nach Außen sondern auch unternehmensintern kann Social Media eingesetzt werden. Wikis bzw. Online-Lexika sind immer dort sinnvoll einsetzbar, wo mehrere Personen Informationen möglichst unkompliziert zusammentragen und austauschen möchten. Damit eignet sich ein Wiki etwa für den firmeninternen Wissensaustausch.

Die oben genannten Beispiele machen deutlich, wie umfangreich das gesamte Thema Soziale Medien und deren Nutzen für Unternehmen sein kann. Dabei sollte bedacht werden, dass Social Media entlang der gesamten Wertschöpfungskette einsetzbar ist – von der Produktentwicklung über Marketing, Vertrieb bis hin zum Service.

Social Media Management für KMU

Vor allem für kleine und mittlere Unternehmen stellt sich die Frage wie nun mit diesen Anwendungsfeldern umgegangen werden soll. Hierzu ist es ratsam, zunächst die Ziele zu definieren, die mit Social Media Aktivitäten erreicht werden sollen. Auch sollten realistische Überlegungen hinsichtlich Zeit und Budget, das investiert werden kann, angestellt werden. Aus der Kombination der beiden Faktoren kann nun geschlossen werden, ob für die entsprechenden Aktivitäten eine Agentur eingesetzt wird oder zunächst eine Person des Unternehmens diese Aufgabe wahrnimmt. In jedem Fall sollten vor dem Einsatz von Social Media im Unternehmen strategische und organisatorische Fragen bedacht werden, damit das entsprechende Vorhaben auch eine Chance auf Erfolg hat. Einfach nur mitmachen gilt für Unternehmen im Mitmach-Netz nicht mehr.

Kritik im Web

Derzeit ist Präsenz ein wichtiger Aspekt in sozialen Netzwerken, um eigene Leistungen oder Waren attraktiv anbieten zu können. Vielen bereitet die Frage - Facebook, Google+ oder gar ein Gästebuch auf meiner Internetseite? - Bauchschmerzen, da man regelmäßig negative Kritik, Anfeindungen und Beleidigungen im Internet oder in den sozialen Netzwerken entdeckt. mehr

Themenfelder

Ein Überblick über
die bekanntesten Dienste

Die zunehmende Verbreitung verschiedenster Social Media Plattformen bieten Unternehmen vielfältige neue Möglichkeiten, unternehmerisch tätig zu werden. Was aber gehört nun alles zu den sozialen Medien und welche unternehmerischen Anwendungsfelder gibt es?

Unter Social Media versteht man Technologien, die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und Inhalte aktiv zu gestalten. Daher verwendet man auch häufig den Begriff „Mitmach-Netz“. Über die statische Information einer Homepage hinaus, kann ein Unternehmen nun in einen Dialog treten. Wo bislang Kunden ausschließlich Empfänger der Werbebotschaft waren, eröffnet sich für Unternehmen ein Kanal, auf dem sie die Meinungen der Kunden direkt entgegen nehmen können.

Klassischerweise verbindet man mit Social Media Freundschaftsdienste wie Facebook, Google+ oder auch Xing. Sie alle basieren auf der Idee, dass zwei Personen miteinander eine Verbindung eingehen, sich also innerhalb des Netzwerks befreunden. Auch Unternehmen können eigene Profilseiten anlegen, um so über Interessantes zu berichten.

Facebook bzw. Google+ Seiten werden daher mittlerweile häufig von Unternehmen im Rahmen des Online-Marketings eingesetzt.

Facebook

Für Unternehmen sind Facebook-Fanpages das wohl bekannteste Instrument im sozialen Netz aktiv zu werden. Neben kurzen Beiträgen können gleichzeitig regelmäßig auch die Produkte und Neuigkeiten des Unternehmens angepriesen werden. Fans der Seite können diese Nachrichten, sogenannte Posts, bestätigen oder über die Kommentarfunktion eigene Gedanken zu der entsprechenden Meldung geben – positiv wie negativ.

Google+

Mitte 2011 ging Google mit seinem eigenen sozialen Netzwerk Google+ an den Start. Auch hier geht es im Prinzip darum Freunde zu identifizieren jedoch bietet Google+ einige unterschiedliche Funktionalitäten. Zum einen ist es möglich seine Freunde bestimmten Kreisen (sog. Circles) zuzuordnen wodurch es auch wesentlich leichter ist Nachricht gezielt an diese oder direkt an die Öffentlichkeit zu richten. Auch die Möglichkeit des Videochat (Hangout) wurde hinglänglich gelobt.

Xing

Während Facebook & Co vornehmlich für den privaten Nutzen konzipiert wurden ist Xing maßgeblich für geschäftliche Kontakte geeignet. Damit eröffnen sich für Unternehmen besondere Möglichkeiten, z.B. im Bereich der Personalrekrutierung oder des Vertriebs. Sein berufliches Netzwerk über Xing auch professionell zu nutzen, kann z.B. bei der Suche nach geeignetem Personal von großem Nutzen sein.

Twitter

Der allseits bekannte Dienst Twitter ist ein Micro-Blogging-Dienst. Mit maximal 140 Zeichen kann man so kurze und prägnante Nachrichten verbreiten. Anders als bei den sozialen Netzwerken basiert Twitter nicht auf einer Art Freundschaft zwischen Autor und Leser. Durch das folgen einer Person wird man über sogenannte Tweets, also Nachrichten, der entsprechenden Person informiert. Die Nachrichten sind gleichzeitig über eine integrierte Suche für jeden lesbar.

Blog

Eine weitere Möglichkeit im Sozialen Netz als Unternehmen aktiv zu sein, sind Weblogs oder auch kurz Blogs. Darunter versteht man Webseiten, auf denen in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Beiträge zu einem bestimmten Thema erscheinen. Es eignet sich daher beispielsweise, um Kunden über Produkt oder allgemeine Neuigkeiten zu informieren. Über die schriftlichen Beiträge hinaus kann ein Blog auch Audio- und Videodateien bereitstellen.

Online-Lexikon bzw. Wiki1

Aber nicht nur in der Kommunikation nach Außen sondern auch unternehmensintern kann Social Media eingesetzt werden. Wikis bzw. Online-Lexika sind immer dort sinnvoll einsetzbar, wo mehrere Personen Informationen möglichst unkompliziert zusammentragen und austauschen möchten. Damit eignet sich ein Wiki etwa für den firmeninternen Wissensaustausch.

Die oben genannten Beispiele machen deutlich, wie umfangreich das gesamte Thema Soziale Medien und deren Nutzen für Unternehmen sein kann. Dabei sollte bedacht werden, dass Social Media entlang der gesamten Wertschöpfungskette einsetzbar ist – von der Produktentwicklung über Marketing, Vertrieb bis hin zum Service.

Social Media Management für KMU

Vor allem für kleine und mittlere Unternehmen stellt sich die Frage wie nun mit diesen Anwendungsfeldern umgegangen werden soll. Hierzu ist es ratsam, zunächst die Ziele zu definieren, die mit Social Media Aktivitäten erreicht werden sollen. Auch sollten realistische Überlegungen hinsichtlich Zeit und Budget, das investiert werden kann, angestellt werden. Aus der Kombination der beiden Faktoren kann nun geschlossen werden, ob für die entsprechenden Aktivitäten eine Agentur eingesetzt wird oder zunächst eine Person des Unternehmens diese Aufgabe wahrnimmt. In jedem Fall sollten vor dem Einsatz von Social Media im Unternehmen strategische und organisatorische Fragen bedacht werden, damit das entsprechende Vorhaben auch eine Chance auf Erfolg hat. Einfach nur mitmachen gilt für Unternehmen im Mitmach-Netz nicht mehr.

Kritik im Web

Derzeit ist Präsenz ein wichtiger Aspekt in sozialen Netzwerken, um eigene Leistungen oder Waren attraktiv anbieten zu können. Vielen bereitet die Frage - Facebook, Google+ oder gar ein Gästebuch auf meiner Internetseite? - Bauchschmerzen, da man regelmäßig negative Kritik, Anfeindungen und Beleidigungen im Internet oder in den sozialen Netzwerken entdeckt. mehr

Themenfelder

Die Förderinitiative „eKompetenz-Netzwerk für Unternehmen“ wird im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital“
vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.